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Definitionen - Bewertung von Helligkeit und Helligkeitsgewinn


"Licht" und "Helligkeit" werden im Bewußtsein auch eines betriebswirtschaftlich analysierenden Menschen jedoch meist nicht als Kostenfaktor verstanden. Es ist meistens einfach da und von der Sonne bekommt man es ohnehin kostenlos. Möglichwerweise deshalb wird bei der Suche nach Einsparpotentialen im Betrieb das Licht und die Beleuchtung häufig einfach nicht wahrgenommen. Dabei besteht über den erforderlichen Energieeinsatz zur Erzeugung von Licht ein klarer direkter Zusammenhang zu den dadurch bedingten Kosten.

Die Begriffe "Effizienzsteigerung" und "Licht" etc. sind keine wirtschaftlichen Kenngrößen, deshalb wird im folgenden der Begriff "Kosten-/Nutzen-Verhältnis" gebraucht. Er stellt in anschaulicher Weise den Gewinn (bzw. Kostenreduzierung) dar, der durch einen in effizienzsteigernde Maßnahmen investierten Betrag erzielt wird.

Neben einem finanziellen Gewinn in Form von Kosteneinsparung gibt es im Beleuchtungsbereich noch den Zuwachs an Helligkeit und Lichtqualität.

"Lichtqualität" läßt sich durch spektrale Verteilung, Farbwiedergabe, Blendschutz, etc. beschreiben. Diese Parameter werden vor allem subjektiv als störend oder angenehm wahrgenommen, deshalb wird auf eine Bewertung im wirtschaftlichen Sinne verzichtet. Es mag die Feststellung ausreichen, daß bei den hier vorgeschlagenen Maßnahmen die "Lichtqualität" im obigen Sinne i. d. R. grundsätzlich verbessert und nicht verschlechtert wird.

Ein Zuwachs an Helligkeit stellt bei der Kosten-/Nutzen-Analyse eindeutig einen Gewinn dar. Oft ist der Helligkeitszuwachs gerade das erwünschte Ziel, das alternativ nur mit einer vielfach teureren Neuinstallation erkauft werden müßte. Oder man könnte - um einen nicht benötigten Helligkeitsgewinn wieder auf den ursprünglichen Wert zu reduzieren - die Anzahl der Leuchten und damit den Stromverbrauch reduzieren, wenn vorher die Beleuchtungsstärke bereits ausreichend war.

Deshalb wird der "Wert" eines Helligkeitszuwachses im folgenden als äquvalent zu den Kosten betrachtet, die üblicherweise zu dessen Erzeugung aufgewendet werden müssen. Unter "Helligkeit" wird hier die Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz bzw. bei der Raumbeleuchtung verstanden, die z. B. durch Arbeitsplatzrichtlinien und Sicherheitsvorschriften gefordert sind.

Die Investition wird nur ein einziges Mal getätigt, der daraus resultierende Nutzen fällt jedoch über die gesamte Lebensdauer der Beleuchtungsanlage hinweg an. Deshalb werden im folgenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen auch nur über die gesamte Lebensdauer des jeweiligen Produktes (Leuchtstoffröhre, Leuchte, etc.) angestellt.